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Markt-Update · 12. Oktober 2026

Mehr Baugenehmigungen in Bayern – aber noch kein breiter Einfamilienhaus-Schub

Die bayerischen Genehmigungszahlen steigen, während Finanzierungen auf hohem Zinsniveau bleiben. Für Bauinteressierte zählt deshalb vor allem eine belastbare Gesamtkalkulation.

Genehmigungen: positives Signal mit Einschränkung

Im August 2026 wurden in Bayern insgesamt 10,1 Prozent mehr Wohnungen genehmigt als ein Jahr zuvor. Bei Wohngebäuden mit ein oder zwei Wohnungen lag das Plus jedoch nur bei 0,5 Prozent. Das spricht für eine Belebung des Marktes, aber noch nicht für einen kräftigen Aufschwung im klassischen Einfamilienhausbau.

Finanzierung bleibt der Engpass

Marktangebote für zehnjährige Baufinanzierungen bewegen sich weiterhin ungefähr im Bereich um 4,5 Prozent, längere Bindungen teils nahe 5 Prozent. Kleine Änderungen bei Zins, Eigenkapital und Tilgung wirken sich damit deutlich auf die Monatsrate aus.

Förderung und Energiestandard

Bei KfW-Neubauprogrammen und den geltenden energetischen Anforderungen gab es in der Berichtswoche keine bestätigte, grundlegende Änderung. Förderfähigkeit und gesetzlicher Mindeststandard sollten im Angebot weiterhin getrennt ausgewiesen werden.

Was Bauinteressierte jetzt tun können

Grundstück, Haus, Baunebenkosten, Förderung und Finanzierung sollten früh in einer gemeinsamen Budgetprüfung zusammengeführt werden. Wer bereits eine Genehmigung oder fortgeschrittene Planung hat, sollte die Förderfähigkeit vor jedem Vorhabenbeginn prüfen lassen.

Quellen